Ausflug ins Mobilitäts- und VR-Business

Mit Vorträgen über das Mobilitäts- und das Virtual-Reality-Business war der Gründerabend #47 wieder ein voller Erfolg! Über 70 gründungsinteressierte Studierende und Unternehmer folgten den Vorträgen von Jonathan Natzel und Wolfram Uerlich und stellten spannende Fragen – interessante Learnings über den Alltag eines Gründers oder über die Aufgaben in der Startup-Führung garantiert! Hier könnt Ihr die wichtigsten Aussagen nachlesen.

Jedes Problem kann der Anstoß für ein neues Unternehmen sein

Wolfram berichtete über sein Startup goFLUX, das Mitfahrgelegenheiten auf Kurzstrecken organisiert und damit den Umbruch im Mobilitätssektor gestalten will. Über seine Gründungsgeschichte erzählte er: „Noch während meines Studiums habe ich mich gefragt, warum innerhalb der Stadt die meisten Autos mit nur einer Person unterwegs sind. Die Idee damals: Wäre es nicht genial, wenn mich eins der Autos, das an der Uni vorbeifährt, in die richtige Richtung mitnehmen könnte?“

Mit goFLUX soll das bald möglich sein! Mit technologischen Kniffen und einem eigenen Algorithmus haben Wolfram und sein Team das spontane Organisieren von Mitfahrgelegenheiten auf der Kurzstrecke auf einen minimalen Aufwand reduzieren können. So soll sich das Mitfahren auch auf kurzen Strecken innerhalb einer Stadt lohnen. Davon profitieren alle: Fahrer und Mitfahrer durch geringere Kosten und die Umwelt dank eingesparter Emissionen. Wolframs Geschichte zeigt ganz klar: Jedes Problem kann der Anstoß für ein neues Unternehmen sein!

Wie wertvoll eine „Einfach-mal-machen“-Einstellung sein kann

Nach einer kurzen Networking-Pause erzählte Jonathan von seinem Startup Weltenmacher, das Virtual-Reality-Anwendungen für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern nutzt. In seinem Vortrag hat Jonathan anschaulich gezeigt, welchen Wert gute Programmierer und eine „Einfach-mal-machen“-Einstellung für ein Startup haben können. Sein Fazit: Je früher ein Gründer-Team auf potenzielle Kunden zugeht, desto eher kann es auch ein Produkt entwickeln, von dem am Ende viele profitieren können.

„Die wichtigste Zutat für eine Gründung ist nicht die richtige Idee oder das passende Timing, sondern ist ein gutes Team“, erklärte Jonathan. Daher sei es wichtig, vorsichtig an unternehmensinterne und die Organisation betreffende Veränderungen heranzugehen. Nur so könne ein Team in einem wachsenden Unternehmen immer möglichst effizient bleiben. Jonathan betonte dabei den Aspekt der Selbstorganisation, der für die Zufriedenheit von Mitarbeitern eine wichtige Rolle spiele.

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